Am vergangenen Samstag hat die SPD Winnenden auf dem Winnender Wochenmarkt 82 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt, die sich für die Beibehaltung der Mietpreisbremse in Winnenden aussprechen.
Viele Menschen äußerten große Sorge über weiter steigende Mieten und die geplante Herausnahme Winnendens aus der Gebietskulisse, die ab dem 1. Januar 2026 gelten soll.
Die SPD Winnenden hat die gesammelten Unterschriften zum Anlass genommen, sich mit Schreiben an drei zentrale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zu wenden:
• Frau Dr. Nicole Razavi MdL, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen,
• Frau Swantje Sperling MdL (Bündnis 90/Die Grünen),
• Herrn Siegfried Lorek MdL (CDU).
In den Schreiben kritisiert die SPD unter anderem die methodischen Schwächen des F+B-Gutachtens, das Grundlage für die neue Gebietskulisse ist, sowie die Einschätzung des Städtetags Baden-Württemberg, der die Kriterien und ihre Gewichtung als „unzureichend“ bewertet.
Die SPD Winnenden fordert die Landesregierung auf, Winnenden weiterhin in der Mietpreisbremse zu belassen oder zumindest die Kriterien zu überarbeiten, damit die reale Anspannung des Wohnungsmarkts angemessen berücksichtigt wird.
„Die große Resonanz auf dem Markt zeigt deutlich, wie wichtig das Thema vielen Menschen in Winnenden ist. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass Wohnen bezahlbar bleibt“, heißt es aus der SPD-Fraktion.
