Herzlich willkommen bei der SPD Winnenden

Großer Ehrungsnachmittag am 15. Juni 2025 in der AWO Begegnungsstätte

Veröffentlicht am 18.06.2025 in Ortsverein

Demokratie braucht Parteien.  Eine Partei braucht treue Mitglieder, sie braucht Mitglieder die in anderer Funktion für die Partei werben und sie braucht engagierte Mitglieder.  An diesem Ehrungsnachmittag durften wir ehren:
Jörg Pfahler  ( 53 Jahre ), Heidrun Bednarczyk ( 50 Jahre),  Roswitha Oesterle  ( 50 Jahre ), Brunhilde Schmerder ( 50 Jahre), Marianne Lank ( 40 Jahre), Thomas Raml ( 40 Jahre),      Ingrid Kaesler-Goretzki ( 25 Jahre ), Philipp Wendel  ( 25 Jahre )  und Andreas Seitz ( 10 Jahre)   

Es war ein besonderer Nachmittag. Saskia Esken, die SPD- Co Parteivorsitzende trug sich ins Goldene Buch der Stadt Winnenden ein. In diesem Zusammenhang verewigten sich die anwesenden Jubilar:Innen ebenfalls im Goldenen Buch. Es gab ein vielfältiges Kuchenbüfett und es gab interessante Ansprachen.

von links: Roswitha Oesterle, Heidrun Bednarczyk, Ingrid Kaesler-Goretzki, Saskia Esken, Thomas Raml, Jörg Pfahler, Anette Blauhorn, Philipp Wendel

Andreas Herfurth sagte u.a. in seiner Begrüßung:  
Die Gegenwart ausblenden können wir nicht und als politischen Menschen wollen / dürfen wir das auch nicht. Die gegenwärtigen Zeiten sind grausam, bitter, schwierig, sowohl außerhalb von Deutschland, wie auch In Deutschland.  Der große Unterschied zu früher ist: Der vermeintliche Stärkere versucht mit allen Mitteln  „Seins“    zu erreichen. Völkerrecht wird gebrochen. Demokratische Regeln werden ignoriert. Im Grunde:  Das was Ihr, die JubilarInnen in vielen Jahren aufgebaut habt, wird in Frage gestellt.
Die SPD hat in ihrer Geschichte immer Verantwortung für Deutschland übernommen. Die SPD war Mitgliederpartei. Der Markenkern einer Mitgliederpartei ist, dass nicht Posten im Vordergrund stehen, sondern die Sache und dass um die Sache auch gestritten wird, und zwar ohne persönliche Diffamierungen. Flapsig formuliert: So die reine Lehre. Ernst formuliert: Das sollte unser Anspruch als SPD sein. Und wir in Winnenden, wissen  - ihr wart teilweise auch beteiligt  -   das Menscheln ist manchmal sehr, sehr schwer.  Trotzdem, Menscheln – hin oder her -  das ist meine zu tiefste Überzeugung:  E i n Weg unsere Demokratie zu erhalten, ist eine sachliche Streitkultur, das gilt nach innen in die SPD und nach außen, auch in Richtung AfD.

Saskia Esken sagte u.a. in ihrer Grußbotschaft:  
Liebe Genossinnen und Genossen, mit Blick auf heute will ich sagen: lasst uns trotz aller Sorgen und trotz aller Widrigkeiten mit Zuversicht nach vorne schauen. Ein besseres Morgen ist möglich – wenn wir es in die Hand nehmen! 
Die SPD war immer dann stark, wenn wir solidarisch zueinandergestanden sind. Wenn wir wussten, wofür wir kämpfen. Und dann mit vereinten Kräften gekämpft haben. 
Ich will Euch daran erinnern, wie verzweifelt wir nach der Europawahl 2019 waren. Nur 15,8 Prozent der Wähler und Wählerinnen hatten ihre Stimme der SPD gegeben. Bis auf 13 Prozent fiel die Zustimmung in den Sonntagsfragen. 
Die öffentliche Kritik aus den Medien, aber vor allem auch die Kritik aus den eigenen Reihen hat unsere Vorsitzende Andrea Nahles in den Rücktritt getrieben. Die Politikbeobachter, die Analysten – sie hatten die SPD abgeschrieben. 
Wie ist uns nach der Vorsitzendenwahl durch die Mitglieder der Turnaround gelungen?
Wie konnten wir 2021 mit Olaf Scholz als unserem Kanzlerkandidaten mehr als 25 Prozent der Stimmen holen, die Wahl gewinnen und Olaf zum Bundeskanzler wählen? Es hatte mit Zusammenhalt zu tun. Denn nach dem Wettbewerb um den Vorsitz sind wir nicht etwa in zwei oder mehr Lager zerfallen. Nein, wir haben gemeinsam weitergemacht. 
Aus dieser Zusammenarbeit ist eine Botschaft entstanden, die als Zukunftserzählung für einen Wahlsieg getragen hat:    Respekt.     Jeder Mensch soll für sein Leben, seine Leistung, seine Einzigartigkeit den gleichen Respekt erfahren. Das war eine starke Idee. Und damit haben wir das Vertrauen vieler Wählerinnen und Wähler wieder gewonnen.

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