Bericht zur SPD Hauptversammlung: Wollen wir in Deutschland amerikanische Verhältnisse? NEIN.
Und daher – so unser Anspruch – bringen wir uns sachlich konstruktiv in die politische Meinungsbildung ein. Das zeigen die Berichte.

Andreas Herfurth hat in dem Vorstandsbericht auch zur Bundespolitik Stellung genommen. Er hat u.a. Folgendes ausgeführt: 1.Die AfD will - siehe USA, Trump – ein anderes Deutschland. Die AfD verachtet den demokratischen Diskurs. Meinungsvielfalt, Toleranz, Mitmenschlichkeit sind nicht ihr Weltbild, sondern ihr Menschenbild ist von oben diktierte Einheitsmeinung und antiquiertes Deutschtum. Die AfD nützt die demokratischen Strukturen aus, um an die Macht zu kommen. Das dürfen wir nicht zulassen. Denn, wenn sie an die Macht kommen, dann wird es so ablaufen, wie in den USA. Was tun? Verbieten ist in meinen Augen keine Option. M.M.: Man muss dagegenhalten. Das heißt, man muss die Konsequenzen aufzeigen, was es bedeuten würde, wenn Deutschland aus der EU austritt, was es bedeuten würde, wenn die Ukraine nicht mehr unterstützt wird, was es bedeuten würde, wenn für die Begrenzung des Klimawandels nichts mehr gemacht wird 2.Die Performance unseres Staatswesens muss besser werden. Wir dürfen m.E. die Augen nicht verschließen: Es läuft vieles in Deutschland nicht rund. Wir haben in Deutschland erheblichen Reformbedarf … Es wird schöngeredet und das Problem wird nicht gelöst. Die SPD war jahrzehntelang in der Regierung und trägt Mitverantwortung. Es wäre gut, wenn die SPD in der Regierung die treibende Kraft für Reformen werden würde. Klar: die Reformen werden weh tun. Aber: Wenn die demokratischen Parteien das zusammen nicht schaffen, wird die AfD die Macht erringen.
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Hans Dieter Baumgärtner hat in seinem Bericht zum Kreistag beim Thema kommunale Finanzen u.a. Folgendes aufgeführt: Die aktuelle Haushaltsdebatte zeigt die Dramatik der Situation … Was haben Gemeinderat und Kreistag gemeinsam? Beide werden aktuell mit negativen Haushaltszahlen geflutet, denn diese sind im freien Fall. Beide versuchen in Appellen an die Landes- und die Bundesregierung auf den grundsätzlichen Missstand in der Finanzierung gesetzlich vorgegebener Aufgaben aufmerksam zu machen. Beide versuchen in nadelstichartigen Einsparmaßnahmen im Bereich der sogenannten Freiwilligkeitsleistungen ihren Sparwillen zu zeigen.
Dabei ist zu bedenken, dass der Spielraum wenige Prozent des Gesamthaushalts ausmacht und die Sparmaßnahmen oft mehr schmerzhaft als wirklich gewinnbringend sind. Deshalb strapazieren auch manche Sparvorhaben unser sozialdemokratisches Grundverständnis erheblich. Und erst recht problematisch ist es, wenn auf der Einnahmeseite durch die geplante Erhöhung der Kreisumlage um einen Prozentpunkt die Ausgabeseite der Kommunen belastet wird und so das finanzielle Loch eigentlich nur weitergereicht wird …Trotz der schwierigen Haushaltslage versuchen wir im Kreistag zukunftsorientierte Vorhaben im Blick zu behalten
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Mark Gutwinski hat in dem Bericht der Gemeinderatsfraktion den Stand der aktuellen Themen dargelegt. Er führte u.a. aus: Ein zentrales Anliegen war für uns die gerechtere Ausgestaltung der Kita-Gebühren. Im Februar 2025 haben wir einen Antrag eingebracht, um prüfen zu lassen, wie in Winnenden einkommensabhängige Kita-Gebühren eingeführt werden könnten. Leider hat uns im Gemeinderat nur die Fraktion der Grünen unterstützt. Dennoch bleiben wir dran: Wir haben ein eigenes Modell entwickelt, das wir mit den Bürger*Innen breit diskutieren werden.
Fazit: Auch wenn wir in einigen Punkten im Gemeinderat in der Minderheit standen, haben wir als SPD-Fraktion wichtige Themen angestoßen, unsere Haltung klar vertreten und neue Impulse gesetzt – für mehr soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und ein lebenswertes Winnenden.
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Thomas Schick stellte den Rechenschaftsbericht 2024 vor. Die Zahlen zeigen, dass der Ortsverein die Kommunalwahl 2024 finanziell ganz gut bewältigt hat.
In diesem Jahr standen auch Wahlen an. So wurde gewählt:
Das VorstandsTeam mit Mark Gutwinski und Sophie Herfurth als 1. Vorstand und Anette Blauhorn und Andreas Herfurth als 2ter Vorstand wurde bestätigt.
Thomas Schick bleibt Kassierer.
Zu BeisitzerInnen wurden gewählt: Abraham Aslanidis, Ulrike Bartling, Cem Besim, Bernd Berghold und Corina Wendel.
Als ordentliche Delegierte zum Kreisparteitag wurden gewählt: Ulrike Bartling, Thomas Fokken, Andreas Herfurth und Sophie Herfurth.
Ersatzdelegierte sind: Abraham Aslanidis, Anette Blauhorn, Mark Gutwinski und Ingrid Kaesler-Goretzki.
Unsere Kassenrevisoren sind: Thomas Fokken, Marianne Lank und Ingrid Kaesler-Goretzki.
Unter Anträge wurde die Fragestellung „ Soziales Jahr für alle?“ diskutiert. In einem Reihum wurde die Spannbreite der Meinungen deutlich. Das Thema ist für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wichtig. Wir haben uns vorgenommen, eine Veranstaltung dazu zumachen.
Fazit: Die SPD in Winnenden ist engagiert unterwegs. Sie wollen mitmachen?
Wir würden uns freuen. Fragen? Gespräch? Wir sind bereit.