Herzlich willkommen bei der SPD Winnenden

Wir meinen … zum Sirenausbau in Winnenden

Veröffentlicht am 30.10.2025 in Aus dem Parteileben

In der Gemeinderatsitzung am 21.10.2025 stand unter Top 3 die Beschaffung von Siren auf der Tagesordnung. 
Im Vorfeld der Beratungen hat Mark Gutwinski diesbezüglich Fragen an die Verwaltung gestellt und wir haben die Antworten schriftlich erhalten.
1.Frage:    Kosten und Finanzierung
Wie hoch werden die jährlichen Wartungs- und Betriebskosten für die zwölf Sirenenanlagen veranschlagt und in welchem Produktbereich sind diese künftig im Haushalt eingeplant?
Antwort: Die jährlichen Wartungskosten sind mit 4.000 € für alle 12 Sirenenanlagen veranschlagt. Betriebskosten entstehen nur durch die Aufladung der Akkuspeicher. Der Produktbereich ist 12.80.

2.Frage     Technischer Umsetzungsstand
Ist der vorgesehene Zeitplan zur Errichtung der Sirenenanlagen mit einem Beginn Ende des ersten Quartals 2026 weiterhin realistisch? Sind alle zwölf Standorte inzwischen technisch und eigentumsrechtlich gesichert oder stehen noch Abstimmungen aus?
Antwort: Der vorgesehene Zeitplan ist weiterhin realistisch. Die ausführende Firma hat den Beginn der Arbeiten in ihrem Angebot bestätigt. Alle Sirenenstandorte sind geprüft. Bei Gebäudeanlagen wird auf städtische Liegenschaften gesetzt und bei den 3 Mastsirenen auf städtische Fläche. 

 
3.Frage: Auslösung und Zuständigkeit
Wer ist im Ereignisfall für die Auslösung der Sirenen in Winnenden zuständig (Feuerwehr Winnenden, Landratsamt oder Integrierte Leitstelle)?
Besteht für die Stadt oder die Feuerwehr Winnenden die Möglichkeit, Sirenen eigenständig auszulösen, zum Beispiel bei örtlichen Gefahrenlagen?
Antwort: Dies ist abhängig von der Gefahrenlage. Sowohl das Landratsamt als untere Katastrophenschutzbehörde als auch die Stadt Winnenden können über die Integrierte Leitstelle die Sirenen auslösen lassen. Mit der Beschaffung der Sirenensteuerzentrale besteht für die Stadt Winnenden die Option die Sirenen gezielt in betroffenen Bereichen auszulösen. Des Weiteren wird damit auch die Möglichkeit eröffnet Sprachdurchsagen abzustrahlen um zusätzliche Informationen an die Bevölkerung zu verteilen. 

4.Frage:    Wirksamkeit und Schallausbreitung
Sind nach der Installation praktische Schallmessungen oder Hörtests geplant, um die theoretischen Prognosen zu überprüfen?
Wie wird in den Bereichen Bahnhof und ZOB, Schwaikheimer Straße und Untere Schray sichergestellt, dass die Sirenensignale trotz Verkehrslärm und gedämmter Neubauten ausreichend wahrgenommen werden können?
Antwort: Die Schallprognose wurde von der erfahrenen Firma Hörmann erstellt. Teilweise erfolgten nach Ortsbegehungen noch Nachjustierungen. Nach Fertiginstallation der Anlagen wird im Verlauf ein Sirenentest durchgeführt. 

5.Frage:    Notfalltreffpunkte
Wie ist der aktuelle Ausstattungsstand der Notfalltreffpunkte in Winnenden? Wann ist eine öffentliche Vorstellung oder praktische Erprobung dieser Treffpunkte vorgesehen, etwa im Rahmen eines Warntags?
Wer betreibt die Notfalltreffpunkte im Ereignisfall? Sind hierbei auch freiwillige Bürgerinnen und Bürger außerhalb der Hilfsorganisationen vorgesehen? Wenn ja, wie werden diese Helferinnen und Helfer informiert, geschult und aktiviert?
Antwort: Wie bereits in der Klausursitzung mitgeteilt, wurden die im Haushalt 2024 finanzierten Feldbetten, Hygienesets und weiteres notwendiges Material beschafft. Somit ist die Stadt Winnenden was eine Unterbringung in Form einer Notfallunterbringung angeht gut aufgestellt. Der Betrieb der Notfallunterbringung wird in diesem Jahr noch erprobt und gemeinsam mit rettungsdienstlichen Organisationen geprüft. Alle weiteren Schritte werden im nächsten Jahr bearbeitet. Hierzu zählen z.B. die Konzeption über die Einbindung weiterer Personen in den Betrieb einer Notfallunterbringung mit Machbarkeitsanalyse, die Überprüfung der Konzeption mit ggf. Anpassungen und zum Abschluss eine Erprobung der Abläufe. Des Weiteren wird im Jahr 2026 die Ausstattung und die Konzeption für eine weitere Notfallunterbringung im Stadtgebiet vorangebracht. Das Konzept wird wie in der Klausursitzung vereinbart, nach Fertigstellung insgesamt im Gremium vorgestellt.

In der Gemeinderatsitzung wurde von Andreas Herfurth die Beschaffung wie folgt kommentiert:
-Ich kann mich noch gut erinnern, wie in den 80er Jahren die Entscheidung fiel, die Siren abzubauen. Wie man heute weiß, es war eine Fehlentscheidung. Politik / Verwaltung machen auch Fehler und es dauert geraume Zeit, bis diese korrigiert werden.
-Siren haben die Aufgabe, die Bevölkerung zu warnen. Die Frage ist, wie wird die Bevölkerung dann, im zweiten Schritt informiert, insbesondere dann, wenn im worst case, es keinen Strom gibt. Es ist bekannt, die Verwaltung macht sich Gedanken über den Bevölkerungsschutz in Winnenden. Ich halte es für wichtig und notwendig, die Bürgerinnen und Bürger von Winnenden in die Überlegungen einzubeziehen. Das geschieht leider nicht. 
-Politik / Verwaltung können nicht alles und im Katastrophenfall erst recht nicht.  Von daher: Eigenvorsorge ist wichtig. Es gibt vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“. Die ist gut. Sie informiert kurz und knackig, worauf es ankommt. Ich kann diese nur jedem Bürger und Bürgerin ans Herz legen. 
 

Die nächsten Termine

22.01.2026, 19:30 Uhr - 20:30 Uhr
öffentlich
SPD Bürgersprechstunde mit Mark Gutwinski

23.01.2026, 20:00 Uhr - 21:30 Uhr
öffentlich
SPD DiskusionsTreff  „Landtagswahl 2026  - Was will die SPD?
AWO Winnenden, Schloßstr. 18

Alle Termine

 

 

Direkt zu uns

Sophie Herfurth 
   s.herfurth02@gmail.com
   Mobil.:  0179 936 8814
Mark Gutwinski
   mark.gutwinski@spd-winnenden.de  
   Mobil.:  0172 8804 129
Anette Blauhorn
   anette-blauhorn@t-online.de
   Mobil.:  0151 5201 7170
Andreas Herfurth
   herfurth.winnenden@t-online.de
   Mobil.: 0171 640 0854