Anlässlich der für den 30. April angekündigten Veranstaltung „Energiewende gescheitert?“ in der Hermann-Schwab-Halle, organisiert von der Bürgerstimme Winnenden, der Bürgerstimme Schorndorf und der Bürgerinitiative Walderhalt, bezieht der SPD-Ortsverein Winnenden klar Stellung:
„Die Energiewende ist eine enorme Aufgabe, aber sie ist der einzige Weg, um unsere Energieversorgung bezahlbar, sicher und klimaverträglich zu gestalten. Zweifel daran zu säen, indem wissenschaftlich widerlegte Behauptungen verbreitet werden, lehnen wir entschieden ab.“, so Mark Gutwinski, Co-Vorsitzender der SPD Winnenden.
Als Hauptredner der Veranstaltung wird unter anderem Prof. Dr. Fritz Vahrenholt auftreten. Vahrenholt ist bekannt für seine Thesen, die die Rolle des menschengemachten Klimawandels verharmlosen und die Energiewende grundsätzlich in Frage stellen. Seine Publikationen wie „Die kalte Sonne“ wurden von zahlreichen Klimaforscherinnen und -forschern sowie von Institutionen wie der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft deutlich kritisiert, da sie veraltete oder irreführende Deutungen wissenschaftlicher Daten enthalten.
„99 Prozent der Klimawissenschaftler weltweit sind sich einig: Der Klimawandel ist menschengemacht und gefährdet unsere Lebensgrundlagen. Die Energiewende ist keine politische Laune, sondern eine wissenschaftlich belegte Notwendigkeit. Sie zu delegitimieren, hilft niemandem – weder unserer Wirtschaft noch kommenden Generationen.“, stellt Gutwinski klar.
Die SPD Winnenden macht deutlich:
• Die Energiewende schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort.
• Sie senkt langfristig die Energiepreise und erhöht unsere Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten.
• Sie ist unverzichtbar, um die internationalen Klimaziele einzuhalten und dramatische ökologische wie ökonomische Folgekosten abzuwenden.
Gleichzeitig betont der SPD-Ortsverein, dass kritische Diskussionen selbstverständlich willkommen sind – aber auf Basis von Fakten und wissenschaftlichem Konsens, nicht durch das gezielte Verbreiten von Verunsicherung und Falschinformationen.
„Wer heute versucht, den Eindruck zu erwecken, die Energiewende sei gescheitert, ignoriert bewusst die Fortschritte der vergangenen Jahre: Über 50 % unseres Stroms stammt inzwischen aus erneuerbaren Quellen. Deutschland zeigt, dass ein moderner Industriestaat seine Energieversorgung nachhaltig umbauen kann – wenn der politische Wille da ist.“, so Gutwinski.
Die SPD Winnenden wird sich weiterhin dafür einsetzen, die Energiewende sozial gerecht, wirtschaftlich sinnvoll und ökologisch nachhaltig zu gestalten. Gleichzeitig ruft sie dazu auf, auch auf kommunaler Ebene Desinformation entgegenzutreten und die große Zukunftsaufgabe der Energiewende gemeinsam zu meistern.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Mark Gutwinski
SPD-Ortsverein Winnenden
Telefon: 0172-8804129
E-Mail: mark.gutwinski@spd-winnenden.de