SPD Winnenden diskutierte den Krieg in der Ukraine:

Veröffentlicht am 03.03.2022 in Aktuelles

Die Lehre aus der Katastrophe des II. Weltkrieges ist: Krieg ist unentschuldbar. Alle Länder bilden eine Weltgemeinschaft. Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden bestraft

Es ist alles anders geworden als erwartet. Putin ist tatsächlich in die Ukraine einmarschiert. Die Truppenansammlung von über 100.000 Soldaten war keine Übung, sondern Vorbereitung. Die UkrainerInnen wehren sich verzweifelt. Sie wollen nicht von Russland beherrscht werden. Sie wollen Demokratie, Rechtstaatlichkeit und eine freie Presse. Die westlichen Länder sind zusammengerückt und haben sich zu schwerwiegenden Sanktionen durchgerungen.

Russland hat sich mit dem Einmarsch in die Ukraine selbst aus der Weltgemeinschaft genommen. Russland wird isoliert, mit keine Teilnahme am Wirtschaftsgeschehen, mit keine Teilnahme an sportlichen Ereignissen, mit kein kultureller und wissenschaftlicher Austausch mehr. Das ist gut so. Denn nur so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Morden und die Zerstörung in der Ukraine alsbald ein Ende haben wird.

Die Ukrainer sind keine Nazis. Sie betreiben auch keinen Völkermord an den im Land lebenden Russen. Sie bauen auch keine Atombombe. Das stolze und mächtige Russland fühlt sich von der schwächlichen Ukraine bedroht? Das glaubt fast niemand. Dementsprechend eindeutig wurde auch über die UNO-Resolution entschieden: 141 Länder verurteilten die russische Aggression. 5 Länder, darunter Russland, stimmten mit Nein, und 40 Länder darunter China enthielten sich.

Die Welt ist mit dem Einmarsch von Putin-Russland eine andere geworden. Die Welt wird nach dem Krieg in der Ukraine eine andere werden. Die große Angst von Putin wird sein, dass die Freiheitsbestrebungen in Belarus, in Russland sich ein Beispiel an der Ukraine nehmen. Die große Sorge im Westen ist, dass der Krieg nicht auf die Ukraine begrenzt bleibt.

Wie geht es weiter?

1. Wir meinen, es ist wichtig zu unterscheiden, zwischen dem Putin-System und dem russischen Volk.

2. Putin ist in die Ukraine einmarschiert. Die Diplomatie hat das nicht verhindern können. Der Krieg wird hoffentlich nicht eskalieren. Er wird irgendwann vorbei sein.

3. Wir beginnen zu verstehen, dass Europa zusammenstehen muss bei den existenziellen Fragen: Frieden – Krieg, Demokratie – Diktatur und dass dieses Eintreten Opfer von einem jeden von uns abverlangen wird. 

 

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