Herzlich willkommen bei der SPD Winnenden

SPD Hauptversammlung 11. Oktober 2024

Veröffentlicht am 16.10.2024 in Ortsverein


Freud und Leid bedingen einander.
Nach der Totenehrung für die verstorbene Regine Rieger konnte Sophie Herfurth das SPD Parteibuch an den neu gewählten Kreisrat Hans Dieter Baumgärtner überreichen. 

Andreas Herfurth kommentierte in seiner Rede die Kommunalwahl 2024 sowie die Politik der Welt.
Hans Dieter Baumgärtner und Mark Gutwinski schilderten ihre ersten Eindrücke von Kreistag und Gemeinderat. Ein Eindruck ist verbindend: Es fehlt Geld und beim politischen Suchen nach Lösungen ist man am Anfang und verweist noch gerne auf die Fehler der höheren Ebene.
Thomas Schick beschrieb den Kassenbericht mit grundsolide und die Kommunalwahl 2024 hat man finanziell gut stemmen können.
Ulrike Bartling wurde als Beisitzerin in den Vorstand nachgewählt.

Unsere Delegierten für den Kreisparteitag sind: Ulrike Bartling, Thomas Fokken, 
Andreas Herfurth und Sophie Herfurth. Ersatzdelegierte sind: Anette Blauhorn, Mark Gutwinski, Ingrid Kaesler-Goretzki und Andreas Seitz

 

 

 

 

 

 

 

Hans Dieter Baumgärtner
Andreas Herfurth
Mark Gutwinski

Hier geht es zur Rede von Andreas Herfurth 

Hauptversammlung am 11. Oktober 2024
Bericht des Vorstandes
Andreas Herfurth, Stellvertretender Co-Vorsitzender 

Es gilt das gesprochene Wort

Liebe Genossinnen und Genossen,

lang, lang ist unsere letzte Hauptversammlung her. April 2023. 
Wir haben hier eine Satzungsänderung vorgenommen, so dass wir ein VorstandsTEAM  mit Doppelspitze und Doppelvertretung bilden konnten. 

Es war allen Beteiligten des VorstandsTEAMs bewusst, dass ich formal zwar in die zweite Reihe zurücktrete, aber die treibende Kraft vorerst bleibe. Es war weiter miteinander abgesprochen, dass wir uns hinsichtlich Aktivitäten auf die Kommunalwahl 2025 konzentrieren. 
Alles geht nun mal nicht.  Auch nicht als Polit- Aktivist.
Ein bisschen habe ich darunter gelitten, dass die Europawahl mehr oder wenig dadurch durchs Raster fiel. Europa -  Europawahl ist bedeutsamer als Winnenden - Kommunalwahl.

Die Kommunalwahl ist vorbei. 
Bewertung?  Ich habe nicht erwartet, dass die neue Liste  - Bürgerstimme Winnenden -  2 Plätze ergattert. Sie liegt ganz knapp hinter uns. Stattdessen habe ich gehofft, dass wir einen Sitz mehr bekommen. Ist nicht so eingetroffen. Erwartet habe ich , dass Hans Dieter in den Kreistag gewählt wird.  

Wir haben einen sehr engagierten Wahlkampf geführt. Die Hauptlast =  Hauptverantwortung ist auf meinen Schultern gelegen hat. Da habe ich kein Problem damit gehabt. Warum?  Es muss irgendwo zusammenlaufen. Sonst wird das nichts. Und es muss jemanden geben, der antreibt. Einschub: Es kann auch mehrere geben, die antreiben. Das ist das Ziel für die Zukunft. 

Es gab mehrere, die engagiert Wahlkampf gemacht haben. Es gab viele, die aus solidarischen Gründen, sich zu einer Unterstützungskandidatur bewegen haben lassen. Danke. 
Die Liste haben wir nicht ganz voll bekommen. Wie habe ich kommentiert: Es gibt wichtigere Dinge im Leben als eine volle Liste.  

Wir haben im Hintergrund Menschen gehabt die kräftig zugearbeitet haben: Bernd – Homepage,  Eberhard – Instagram, Louisa – Flyer und Plakate, Thomas – Er hat das Finanzelle abgewickelt. Danke.

Bei allen Anstrengungen haben wir dann zur „Belohnung“ eine  tolle SPD Apre Wahlparty abgefeiert. 

Wie geht´s weiter?  Hans Dieter sitzt im Kreistag. Mark und Anette sind in den Gemeinderat gewählt worden. Jörg ist im Aufsichtsrat der Stadtwerke Winnenden. Wir, die MandatsträgerInnen, sind uns einig: Wir stimmen uns gegenseitig und gut ab. Wir wollen die BürgerInnen von Winnenden mitnehmen. Wir haben einen dialogorientierten Wahlkampf geführt und wir führen das weiter. 

Die Verantwortlichkeit für die SPD Kommunalpolitik liegt nun bei Mark und Anette. Wir sind gut beraten, beide wie auch Jörg als die Gesichter der SPD Winnenden nach vorne zu schieben. Bei Hans Dieter brauchen wir das nicht. Er ist zur Genüge bekannt. Dennoch: wir werden ihn gerne unterstützen bei seinen Aktivitäten als SPD Kreisrat.  

Dialogorientierte Kommunalpolitik?   Wir wollen in Winnenden für junge Menschen was bewegen. In Winnenden gibt es nicht nur versteckte Armut. Wir wollen ein weltoffenes Winnenden  - Ein Weg hierzu ist Unterstützung von Kunst und Kultur. In Winnenden leben viele Menschen mit Handicaps  - Wir wollen Winnenden weiter inklusiver machen. Ein Aufreger- und gleichzeitig Zukunftsthema ist der Verkehr, und zwar der fließende wie auch der ruhende. Klimawandel und Stadtentwicklung – ist kein Nice to Have Thema. 
 
Unser Ansatz:  Die fünf MandatsträgerInnen können nicht alles. Es wäre gut, UnterstützerInnen für diese Themen finden. Wir werden entsprechende Formate entwickeln. 


Themenwechsel:  Von der Politik vor Ort  - Zur Politik in der Welt. 

Wir schauen gespannt in die USA, wer Joe Biden ablösen wird, Trump oder Harris. Nach dem 5. November 2024 wissen wir mehr.

Wir schauen entsetzt in die Ukraine und in den Nahen Osten. 
Ein nachdenkliches Wort: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieser Anspruch gilt für alle Menschen. Das heißt für Palästinenser und für Juden. Krieg, Tod, Anschlag, Gewalt ist nicht entschuldbar.  
Auge um Auge, Zahn um Zahn    So ist die gegenwärtige Politik von Israel. 
Sie wird m.E. nicht in den Frieden führen, sondern weiter in den Abgrund. 

Wir schauen mit Betroffenheit, welche zerstörerische Kraft die Natur mit Sturm, Hochwasser und Feuer bringen kann. Um die Dimensionen des Klimawandels zu verdeutlichen: bereits heute wird offen in den Medien gewarnt, dass die Süßwasservorräte knapp werden und die Wahrscheinlichkeit sich damit erhöht, dass Krieg über Wasservorräte geführt wird. Wasser ist Leben. Ohne Wasser droht Tod.

Weltweit sind über 200 Mio Menschen auf der Flucht. Wenn ich die Bilder sehe, ahne ich das Elend. Das Elend wird zunehmen. Die Welt Politik steht eigentlich vor einem Scherbenhaufen. Die großen Ziele der Entwicklungspolitik sind schöne Worte, aber keine Taten. 
Die Flüchtlingspolitik wird den Bundestagswahlkampf bestimmen und – meine Meinung – wir müssen tragbare Antworten finden und keine Scheinantworten geben. 

Das Thema „Flüchtlinge“ hat die Sprengkraft, dass uns Europa um die Ohren fliegt. Man muss sich das vorstellen. Deutschland macht Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen. Die anderen Europaländer machen das auch wieder. Dann haben wir den Zustand wie vor dem II Weltkrieg. 
Das ist das, was die Populisten wollen:  Jedes Land kämpft für sich. Anstatt zu erkennen, dass manche Herausforderungen nur   gemeinsam   zu bewältigen sind.

Die Wahlerfolge der Rechten  - und die sind weltweilt  siehe USA, siehe Frankreich, Italien, Österreich -  zeigen, dass die Parolen, wie    Amerika first,  Alle Ausländer raus, Keine Aufnahme von Flüchtlingen, das Land zur Festung machen, keine Waffen an die Ukraine, Putin ist Friedensstifter     verfangen.  

Warum verfangen sie?  Gute Frage – andere Frage, nämlich:  Wie gehen wir mit den Parolen um? Hintergrund der Frage ist: Machen wir uns nichts vor. Der Auftritt Orban vorgestern im Europaparlament  - und nicht nur der  -  hat gezeigt, die Rechten wollen die Macht, wollen die Kontrolle über das System,  und sie wollen Kontrolle über die Menschen. Wir haben zu denken, was uns gesagt wird. Das ist dann nicht mehr Demokratie, sondern Gewaltherrschaft.

Wir    müssen, sollten, werden    Stirn bieten, in dem Rahmen, den wir leisten können. 

Die Rechten / die Populisten sind aktiv. Sie gehen auf die Straße. Sie sind im Netz präsent. Das müssen wir auch hin. Das ist der Grund, warum ich so Wert auf eine aktuelle Homepage lege und warum wir Instagram hochziehen. 

Reden ist gut. Handeln wäre besser. 
Wir haben das Format DiskussionsTreff. Dieses Format ziehen wir wieder hoch. Ich habe den Fraktionsvorsitz abgegeben und bekomme damit gewisse Ressourcen frei.  Anspruch ist, in dem DiskussionsTreff auch Positionen zu erarbeiten. Die sind dann zu platzieren, in Homepage und Instagram und wir können damit dann auch auf die Straße.  
 
Wer weiß für was es gut war   -  Ein Spruch von mir. Der letzte DiskussionsTreff hat gezeigt, dass, wenn wir einen Auftritt haben, dann sollten wir mit Argumenten, Fachts, Gefühlen sehr gut vorbereitet sein.

Themen?  Da gibt es zu viele. Man kann das so oder anders sehen.  Sehen wir es mal optimistisch, nämlich:  wir haben die Auswahl.  

Das Thema Flüchtlingspolitik sollten wir besetzen, 
Das Thema Klimawandel  - Umbau Wirtschaft ist Basis unseres Wohlstandes. Wir wollen diesen im Interesse unserer Kinder und Enkel erhalten. 
Einschub: Das muss man sich vorstellen:  Höcke sagt, Stihl solle fort aus Deutschland und trotzdem wird die AfD gewählt und landet in Thüringen sogar auf Platz 1. 
Soziales und friedliches Miteinander  -   Nur In einer solchen Gesellschaft wollen wir leben. Demokratie kann / muss  wehrhaft sein. Die Zeit ist gekommen, dass zu zeigen.  

Der Vorstand wie die Fraktion können nicht alles machen. 
Je mehr mit machen, desto mehr können wir bewirken. Unser Angebot ist: Mach mit. Bring Dich mit Deinem Thema ein.

Ich, Wir sind verantwortlich für das was wir tun. Ich, Wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun.  
Mein Credo war und ist: Bei dem, was Du tust, habe auch Freude daran und erwarte keinen Dank.  Allen kannst Du es nicht recht machen, Entscheide daher selbst.

Danke 
 

Die nächsten Termine

07.05.2026, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
öffentlich
SPD Bürgersprechstunde mit Anette Blauhorn

Alle Termine

 

 

Direkt zu uns

Sophie Herfurth 
   s.herfurth02@gmail.com
   Mobil.:  0179 936 8814
Mark Gutwinski
   mark.gutwinski@spd-winnenden.de  
   Mobil.:  0172 8804 129
Anette Blauhorn
   anette-blauhorn@t-online.de
   Mobil.:  0151 5201 7170
Andreas Herfurth
   herfurth.winnenden@t-online.de
   Mobil.: 0171 640 0854